Prävention

BMM - Streitschlichtung

 

Seit 2019 sind wir zertifizierte BMM-Schule, das heißt wir arbeiten mit dem Konzept des Bensberger Mediationsmodells (BMM). Dahinter stehen Werte, die uns im Umgang miteinander wichtig sind. Wir verbinden eine konstruktive Konfliktkultur mit Regeln und Ritualen, die Prävention und Intervention verbindet. Neben einem Klassenprogramm, zu dem auch Streitgeschichten gehören, bietet Kindern und Lehrkräften die „Erst-Hilfe im Streit“ einen strukturierten Leitfaden.

Nähere Informationen unter bensberger-mediations-modell.de

Darüberhinaus bieten wir jede Woche den Kindern eine Möglichkeit zur Streitschlichtung im Rahmen eines "Friedlichen Miteinanders" an. In diesen Stunden steht den Streitenden eine Lehrerin als Mediatorin zur Verfügung. Die Kinder erhalten einen Leitfaden, um gemeinsam über einen bestimmten Streit aus der Vergangenheit sowie über ihre Gefühle dabei zusprechen. Gemeinsam suchen sie nach Lösungen, ohne dass diese von Erwachsenen vorgegeben werden.

Die Kinder lernen, dass ihre eigenen Interessen ernst genommen werden, sie lernen aber auch, Kompromisse und gemeinsam Lösungen auf gewaltfreie Weise zu finden.

 

Zudem werden in der Streithelfer-AG Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten von einer Lehrerin zu Streithelfern ausgebildet. Diese Kinder stehen im Anschluss in den Hofpausen allen anderen Kindern zur Verfügung und unterstützen sie dabei, auftauchenden Streitigkeiten konstruktiv zu schlichten.

 

(vgl. auch: Unsere Schulregeln)

Wir starten dieses Schuljahr (2020/21) mit den Erstklässler mit dem "Klasse 2000", ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule.

"Mit Klasse 2000 und seiner Symbolfigur KLARO erfahren die Kinder, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen. Frühzeitig und kontinuierlich von Klasse 1 bis 4 lernen die Kinder mit Klasse 2000 das 1x1 des gesunden Lebens - aktiv, anschaulich mit viel Spaß. Lehrkräfte und speziell geschulte Gesundheitsförderer gestalten ... Stunden ... zu den wichtigstens Gesundheits- und Lebenskompetenzen. So entwickeln Kinder Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben." (aus: www.klasse200.de/das-programm/gesundheitsfoerderung-und-praevention)

Nähere Informationen unter www.klasse2000.de

Ergo-Plus

 

Seit vielen Jahren unterstützt der Erftstädter Diplom-Sportwissenschaftler Dennis Heinrich mit seinem Programm "Ergo Plus" das Kollegium der Erich-Kästner-Grundschule. Bei seiner Arbeit in Kleingruppen stehen hierbei besonders der Erwerb und die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen im Vordergrund.

Zunächst lernen die Kinder spielerisch und altersgemäß sich selbst zu behaupten und eigene Interessen angemessen zu vertreten. Darüber hinaus entwickeln sie aber auch ein Gespür für die Bedürfnisse und Gefühle der anderen und können schließlich als Teil der Gruppe zum Wohle aller agieren.

Das Training wird für alle Klassen zweimal im Schuljahr durchgeführt.

Radfahrtraining

 

Die meisten Kinder beginnen im Alter von 5 Jahren mit dem Radfahren. Die Fahrgeschick-lichkeit nimmt ständig zu, aber deshalb kann das Kind noch nicht sicher mit dem Fahrrad am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Das wollen wir aber erreichen!
Im Laufe des 4. Schuljahres kommt der Verkehrspolizist Herr Johnen für 14 Tage zu uns an die Schule, um bei allen Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für die Regeln des Fahrradfahrens zu schaffen. Auch die Sicherheit des eigenen Rades wird dabei überprüft.
Mit Hilfe vieler Beispiele werden die Kinder auf die Anforderungen im Straßenverkehr zuerst theoretisch vorbereitet. Im Schonraum auf dem Schulhof werden erste Erfahrungen mit dem eigenen Fahrrad in schwierigen Situationen gemacht, um danach im echten Verkehrsraum rund um die Schule zu trainieren. Das Radfahrtraining endet mit einer theoretischen Prüfung und einer Prüfungsfahrt im Straßenverkehr. Danach sind die Kinder gut vorbereitet für den Alltag des Fahrradfahrers!

Busschule/ Busscouts

 

Die Erich-Kästner-Grundschule hat einen weiten Einzugsbereich, so dass ein Teil der Schülerinnen und Schüler ab dem ersten Schultag auf den Schulbus angewiesen sind. Zusätzlich zur regulären Verkehrserziehung im Unterricht trainieren daher in den ersten Schulwochen alle Kinder das richtige Verhalten rund um das Busfahren.

Anhand von Filmmaterial werden zunächst theoretische Aspekte der Bussicherheit vermittelt. Sicherlich steht aber während der Busschule die Praxis im Vordergrund. Unter der fachmännischen Leitung von Mitarbeitern der RVK wird vom Aufstellen über das richtige Verhalten während der Fahrt bis hin zum sicheren Ausstieg alles mehrmals geprobt.

 

Am Ende des zweiten Schuljahres werden immer 5-8 Schülerinnen und Schüler zu Busscouts von den Mitarbeitern der RVK ausgebildet. Sie sollen in den nächsten zwei Jahren mithelfen, dass während der Busfahrten Regeln und Sicherheitsvorschriften von allen Personen im Bus eingehalten werden. Darüberhinaus stehen die Busscouts gerade den jüngeren Buskindern helfend zur Seite.

Die Busscouts werden während ihrer Tätigkeit in regelmäßigen Abständen v.a. von den Mitarbeitern der RVK unterstützt und gecoacht.

 

Da die RVK nicht mehr für den Bustransport zuständig ist, findet beides zur Zeit nicht statt. Wir hoffen aber, dass der neue Anbieter, die ReVG, diese Prävention ebenfalls anbieten wird.

Zahnputztraining

 

Zweimal jährlich findet an unserer Schule für alle Klassen ein Zahnputztraining statt. Die Kinder kennen die "Zahnputzfee" , eine geschulte Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes, schon aus dem Kindergarten und erhalten nun in den vier Jahren zunehmend mehr Informationen über die richtige Zahnpflege. Jede Unterrichtseinheit schließt mit einem praktischen Teil ab, bei dem die Kinder eine Zahnbürste geschenkt bekommen und das richtige Zähneputzen unter Anleitung üben. 

 

Auch eine zahnärztliche Untersuchung des Gesundheitsamtes erfolgt einmal im Jahr für alle Kinder bei uns im Gebäude.